Vogel-, Frosch und andere Foto-Perspektiven
Ein Text von Stephanie Siepa
Wie gelingt ein gutes Foto? Warum lohnt sich der Körpereinsatz für ungewöhnliche Perspektiven? Und was ist die Drittel-Regel? Diesen und anderen Fragen konnten wir vom WPK Schulblog ganz praktisch auf den Grund gehen. Denn ein gutes Foto macht neugierig auf die Geschichten auf unserem Blog.
Foto-Experimente in der Natur
Nicht weit von unserer Schule entfernt befindet sich am Ortsausgang Stelle ein Stückchen Wald und weite Wiesen. Unsere Lehrerin Frau Münzel brachte für unsere Fotografie-Experimente verschiedene Gegenstände, vor allem Spielzeug, mit. Die verschiedenen Perspektiven waren zum Beispiel die Froschperspektive, die den Gegenstand oder die Person im Bild groß und von einem höheren Standpunkt aus darstellt (aus dieser Perspektive wurden früher Könige gemalt). Eine andere Perspektive war die Vogelperspektive, die das Gegenstück zur Froschperspektive darstellt, da diese Perspektive den Gegenstand oder die Person im Bild von oben darstellt und damit kleiner und verwundbarer wirken lässt. Wir probierten darüber hinaus natürlich auch noch weitere Perspektiven aus: Panorama, Halbtotale oder Kreativperspektive. Auch die Detailaufnahme durfte nicht fehlen.
Drittel-Regel für die Bildspannung
Inzwischen wissen wir übrigens auch, was die Drittel-Regel ist, nach der die Motive einem ganz bestimmten Bildaufbau folgen. Erkennt ihr es auf den Fotos in unserer Bildergalerie? Richtig! Die Horizontlinie liegt entweder im oberen oder im unteren Drittel, die Motive im linken oder rechten Drittel. Das verleiht den Bildern mehr Spannung, da der Blick des Betrachters besser durch das Bild geführt wird.
Hoffentlich gefallen euch unsere Fotos. Ihr dürft schon jetzt gespannt auf weitere schöne Fotos in unseren nächsten Geschichten sein.